FFW-Simbach entwendete erneut den Maibaum der Antersdorfer Trachtler



Antersdorf (cs). Die Trachtler von „Edelweiß Antersdorf“ konnten es kaum fassen: Auch in diesem Jahr waren die Florianijünger der FFW-Simbach als Maibaumdiebe erfolgreich. Besänftigt mit süffigem Gerstensaft wurde der Stamm letztendlich von den Dieben pünktlich zum Aufstellen nach Antersdorf gebracht. Auf dem Maibaum sitzend spielte Bubi Wimmer auf seiner Ziehharmonika, beim Wirtsgarten Murauer warteten die Trachtler bereits mit „Schwaiberl“ in den Händen auf den Stamm. Doch so schnell sollte alles nicht über die Bühne gehen! Die Feuerwehrler aus Simbach hatten ja bereits den Maibaum in Folge gestohlen und so gab es eine Gerichtsverhandlung auf der hölzernen Tanzbühne im Biergarten.
            
         


Alois Petschl, 2. Vorstand der Antersdorfer Trachtler, mimte den Richter, Georg Braunsperger jun. den Staatsanwalt und Andreas Wimmer führte als Gerichtsschreiber Protokoll. Spontan wurde Trachtenvereinsmitglied Oliver Niebler zum Pflichtverteidiger berufen und auf der Anklagebank saßen als Vertreter der Maibaumdiebe FFW-Vorstand Martin Schwarz, Kommandant Markus Pilger und Petra Brieger. „Corpus Delicti“ war der im Besitz der Feuerwehr befindliche 24 Meter lange Maibaum. Der „Richter“ verurteilte die „Angeklagten“ zum Besuch der Mainandacht der Antersdorfer Trachtler auf dem Scherellenbuckel am 14. Mai, wobei der Rädelsführer die letzten 100 Meter auf die Anhöhe auf Knien zurücklegen muss. Die „Angeklagten“ erhoben Einspruch, zumal der Maibaum von den Antersdorfer Trachtlern allzu fahrlässig an einem für die breite Öffentlichkeit einsichtbaren Platz gelagert war und man förmlich zum Stehlen aufgefordert worden sei. wurden „Diebe“ aufmerksam.



Die FFW-Simbach hat den Antersdorfer Trachtlern erneut den Maibaum gestohlen. Die Diebe (vorne v. links) Kommandant Markus Pilger, Petra Brieger und Vorstand Martin Schwarz mussten im Wirtsgarten Murauer auf die „Anklagebank“. Letztendlich wurden Freibier und Brotzeit sowie der Besuch der Maiandacht auf dem Scherellenbuckel ausgehandelt.



1.Bürgermeister und Vereinsvorstand Klaus Schmid mischte sich ein und sprach ein salomonisches Urteil: „Wenn ihr beim Aufstellen helft, so bekommt ihr Freibier und eine Brotzeit. Die Einladung zur Maiandacht steht natürlich“, so Schmid zu den Dieben. Diese waren damit einverstanden und so brachten die Trachtler gemeinsam mit den Feuerwehrlern unter Anleitung von Christian Wimmer den Maibaum in die Senkrechte. Wenn es recht zäh ging, dann reichte der Wirt Raphael Allgeier mit seinem „Murauer-Team“ eine frische Mass.



Letztendlich konnte der Maibaum, der weit über die Dächer von Antersdorf ragt, in einer Vorrichtung verschraubt werden. Die Antersdorfer Goaßlschnalzer traten auf und zur musikalischen Unterhaltung spielte am sonnigen Nachmittag im Biergarten die „Trifterner Blosn“. Später musizierten Hilde Strauch und Sebastian Schmid auf Akkordeon und Steirischer. Bis in die Abendstunden genoss man das gesellige Beisammensein an diesem sonnigen ersten Tag des Wonnemonates Mai.






   
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