Jahreshauptversammlung am 04. November 2016

Antersdorf (ai).Der "Trachtlerraum" im Vereinslokal Murauer platzte bei der Jahreshauptversammlung des Trachtenveins "Edelweiß" Antersdorf schier aus allen Nähten. Zusätzlich mussten Stühle und Tische herbeigeschafft werden, um allen Besuchern einen Platz bieten zu können. Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl, die Bürgermeister Klaus Schmid als Wahlleiter zügig durchführte.
Das Ergebnis: 1. Vorstand ist weiterhin Christian Wimmer, 2. Vorstand Sebastian Schmid, Kassier Andreas Wimmer. Bei der Schriftführung gab es einen Wechsel, da sich Christina Schmid, die dieses Amt 26 Jahre ausübte, hierfür nicht mehr zur Verfügung stellte. Ihre Nachfolgerinnen sind Andrea Iretzberger und Maria Andorfer.
Neuer Vorplattler ist Maxi Wimmer, der in die Fußstapfen von Sebastian Schmid tritt und Lukas Feichtinger übernimmt die Aufgabe als 2. Vorplattler von Tobias Schmid. Zeugwartinnen sind Sonja Braunsperger und Gitti Schacherbauer. Mit Maria und Ludwig Gschöderer als Volkstanzwarte, Herbert Spielbauer und Brigitte Brodschelm als Jugenwarte, Sebastian Moser und Martin Harböck als Vorschnalzer sowie Hilde Strauch und Ludwig Huber als Musikwarte ändert sich nichts.




Zur neuen Brauchtumswartin wurde Lisa Schmid gewählt, die die Aufgabe von Helmut Dumm übernimmt. Erster Fahnenjunker ist nun Stefan Hafner, zweiter Walter Oertel und dritter Alexander Spielbauer (bisher Walter Oertel und Ludwig Hansbauer). Um Homepage und Mitgliederverwaltung kümmert sich Walter Oertel. Beisitzer sind Hans Wimmer, Brigitte Wimmer, Georg Spielbauer, Markus Kain, Konrad Brummer, Heinz Feichtinger, Helmut Dumm und Michaela Engleder. Die Kasser wird weiterhin von Karl Schwinghammer und Ulrike Scheiblhuber geprüft.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Vorstand Christian Wimmer besonders Bürgermeister und Ehrenvorstand des Vereins, Klaus Schmid, Pfarrer Dr. Franz Haringer, Pfarrer Viktor Meißner, Altbürgermeister Richard Findl, Ehrenvorstand Robert Seeburger, die Ehrenmitglieder Ludwig Schätz, Helmut Stiller und Sepp Mini, sowie EC-Irging-Vorsitzenden Karl Schwinghammer.
Wimmer teilte mit, dass dem Antersdorfer Trachtenverein aktuell 368 Mitglieder angehören, allein im Vorjahr gab es 17 Neumitglieder. Wie sehr die Jahrtausenflut am 01. Juni das Leben der Menschen in Simbach und Umgebung binnen kürzester Zeit veränderte und heute noch bis ins Mark erschüttert, schilderte er, traditionelle Veranstaltungen im Jahreslauf der Trachtler wurden abgesagt, so das Sonnwendfeuer auf dem Scherellenbuckel, gab es doch die "Müllner-Brücke" nicht mehr, das Stadtfest oder der Leonhardiritt.
Als positives Ereignis nannte er die Errichtung der überdachten "Trachtlerbühne" im Wirtsgarten Murauer. Herzlich bedankte er sich bei allen Gruppenleitern und allen Mitgliedern für die Unterstützung. "Nur im Zusammenhalt ist ein aktives Vereinsleben möglich", so der Vorstand.
Einen detaillierten Kassenbericht lieferte Kassier Andreas Wimmer. Eine einwandfreie uns saubere Kassenführung bescheinigte Kassenprüfer Karl Schwinghammer.
Schriftführerin Christina Schmid erinnerte an viele Ereignisse wie Teilnahme am Vokstrauertag, Nikolausfeier, Rorate mit musikalischer Umrahmung durch die "Antersdorfer Salettl-Musi", die Antersdorfer Weihnacht als Besuchermagnet, Trachtlerball, Fahrt zum Schlossbräu nach Mariakirchen, Vereinsausflug in die Wachau, Teilnahme an Gaufesten, Maibaumaufstellen, Einweihung der Trachlerbühne, Auftritte der Trachtler auf der Simbacher Dult oder in der Schwand. Auch ihr Bericht zeigte auf, wie einschneidend die Flutkatastrophe war und ist.
Ein großes "Vergelt´s Gott" für die geleistete Brauchtumsarbeit sagte Bürgermeister Klaus Schmid und würdigte die Solidarität der Trachtler mit den Flutopfern. Der neuen Vorstandschaft wünschte er viel Herzblut, Glück und Geschick.
Pfarrer Dr. Franz Haringer zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten der Trachtler und bedankte sich insbesondere für die Teilnahme an kirchlichen Festen. Er freute sich, dass nun zwei "Antersdorfer" und zwei "Inntaler" gemeinsam den "Himmel" an Fronleichnam tragen. "Kirche, Tracht und Brauchtum haben tiefe Wurzeln und sie tragen dazu bei, dass Menschen verwurzelt sein können", stellte er fest und meinte, dass es eine Herausforderung sei, Tradition in die Zukunft zu führen.
2. Vorstand Sebastian Schmid wünschte für den Antersdorfer Trachtenverein und für die Heimatstadt Simbach weiterhin ein gutes Miteinander.
"Hoit´s zam, hoit´s ganz fest zam, gebt´s da Trachtnsach an Nam`. Hoit´s aufrecht Bräuch und Sitt´n, drum mecht i eng herzli bitt´n", so Christina Schmid in ihrem letzten Gedicht als Schriftführerin.



   
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