Kirchlicher Segen für Antersdorfer Trachtlerbühne
   
Überdachte Bühne eine Bereicherung für Trachtler und Wirtsgarten Murauer
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Antersdorf (cs). In Gemeinschaftsarbeit wurde innerhalb kurzer Zeit im Wirtsgarten Murauer eine überdachte, hölzerne „Trachtlerbühne“ errichtet, auf der Kindergruppe, Schuhplattler und Volkstanzgruppe des Trachtenvereins „Edelweiß“ Antersdorf nun unabhängig der Witterung üben und auftreten können. Benötigen die Trachtler die Bühne nicht, so steht diese den Murauer-Gästen zur Verfügung, die zum Beispiel bei Sommerregen ihr Essen unter der urigen Überdachung genießen können oder bei strahlendem Sonnenschein ein Schattenplätzchen darunter finden. Bei der kleinen Feier am Samstagabend wurde von Helfern und Sponsoren gleichsam die schöne Zimmererarbeit bestaunt und wie sich der ganze Bau hervorragend in den Wirtsgarten einfügt. Trachtlervorstand Christian Wimmer dankte besonders Bräu Johannes Rauchenecker von der Hohenthanner Schlossbrauerei für die Übernahme des größten Teils der Kosten, den Wirtsleuten Gabi und Raphael Allgeier, den Sponsoren VR-Bank, Sparkasse Rottal-Inn und Inn-Energie, den beteiligten Betrieben, Handwerkern und den ehrenamtlichen Helfern vom Trachtenverein, hier insbesondere dem rührigen Antersdorfer „Rentner-Trio“ mit Josef Schacherbauer, Alois Petschl und Konrad Brummer. „Viele haben sich eingebracht, unentgeltliche Arbeit geleistet und gesponsert. Dafür herzlichen Dank!“, so Christian Wimmer, der informierte, wie es überhaupt zu diesem Bühnenbau gekommen ist. „Der Antersdorfer Trachtenverein besteht seit 1922 und immer im Frühling wurde eine hölzerne Bühne im Wirtsgarten errichtet und diese im Herbst wieder abgebaut.



Die Bretter wurden im Murauer-Heustadl eingelagert und nach dem Umbau des Wirtshauses beim „Waldhauser“. Gab es Regen, so waren die Bretter nass und es konnte darauf wieder nicht geplattelt und getanzt werden. In Absprache mit Vorstandschaft, Wirt und Brauerei reifte dann die Idee, eine feste Bühne mit Dach zu bauen. Schnell war eine starke Mannschaft dabei, stand mit Schubkarren und Schaufeln schon am ersten Tag bereit und unterstützte folgend die Handwerker. Heute kann man sagen, dass die Bühne eine Bereicherung für Trachtenverein, Wirtshaus und ein Blickfang für das ganze Dorf ist“, sagte der Trachtlerchef, der insbesondere Pfarrer Dr. Franz Haringer, 1. Bürgermeister Klaus Schmid, Direktor Claudius Seidl von der VR-Bank, Sparkassendirektor Josef Borchi, Bräu Johannes Rauchenecker und die beim Bau tätigen Handwerker und Helfer zu dieser Feier persönlich begrüßt hatte. Nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Ehrenvorstand der Antersdorfer Trachtler gratulierte Klaus Schmid zu diesem Projekt und sagte allen Engagierten ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Ebenso bedankte sich Raphael Allgeier bei allen Involvierten. Dass dieses Werk mit nun festem Fundament von stimmigem Einklang zeuge, bemerkte Dr. Franz Haringer. „Bei dieser schönen Umgebung und dem Zusammenhalt darf man wirklich einen Juchitzer als freudiges Halleluja bis hinauf zum Herrgott ausstoßen“, sagte der Pfarrer und nahm die kirchliche Segnung vor. Im Anschluss luden Gabi und Raphael Allgeier die Mitfeiernden zu Spanferkelbraten mit Knödel ins Wirtshaus ein und dazu gab es ein frisches Fassl Bier.


            
         



   
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