Gartenfest in Antersdorf am 06.07.2019
  Plattler zeigten den urigen „Holzhacker“ – Die „Blechduin Musi“ spielte auf

Im Wirtsgarten Murauer feierten die Antersdorfer Trachtler mit ihren Gästen das traditionelle Gartenfest. Es war ein Zelt aufgestellt und so konnte die Veranstaltung bei jeder Witterung stattfinden.



Schwül-heiß war der Tag, für den Abend allerdings eine Wetteränderung mit Gewitter und Nässe angekündigt. Doch man hatte Glück und es konnte lange in die laue Sommernacht hinein gefeiert werden. Erstmals gab es zusätzlich ein Bulldog-Oldtimertreffen. Gefährte, mehrheitlich in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbaut, konnten bestaunt werden.




Weiter gab es für die jüngsten Besucher eine Hüpfburg vor dem Gartenareal. 1. Vorstand Christian Wimmer hieß alle Besucher herzlich willkommen, insbesondere Prälat Alois Messerer, 1. Bürgermeister und Ehrenvorstand des Trachtenvereins „Edelweiß“, Klaus Schmid, Altbürgermeister Richard Findl, Stadträte, Ehrenvorstand Robert Seeburger, die Ehrenmitglieder Ludwig Schätz, Sepp Mini und Helmut Stiller sowie die Vertreter von Nachbarvereinen. Sein spezieller Dank galt allen aktiven Trachtlern, den Gruppenleitern und den tatkräftigen Helfern. Erstmals sorgte die „Blechduin Musi“ für die musikalische Unterhaltung.



Sechs junge Musikanten aus dem Altöttinger Raum spielten schneidig auf Flügelhörnern, Ziach, Tuba und Posaune auf und sorgten für beste Stimmung bei einer Lautstärke, wo man sich an den Tischen noch gut unterhalten konnte. Vereinsmusikantin Hilde Strauch hatte auf die Musi, die sie von ihrem „Ziachstammtisch“ kennt, aufmerksam gemacht.



Höhepunkt waren die Auftritte der Trachtler. Im bunten Reigen wurden Schuhplattler und Volkstänze gezeigt, laut ließen die Schnalzer zum Takt der Musik ihre „Goaßln“ erklingen. Hilde Strauch und Ludwig Huber begleiteten das Tanzen, Platteln und Schnalzen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Akkordeon.



Viel Applaus bekamen die Trachtler für ihren „Holzhacker“. Auf der hölzernen „Trachtlerbühne“ wurde an zwei Stämmen passend zur Musik kräftig so lange gehackt und gesägt, bis die Späne flogen. Während dessen wurde von einem jungen Schuhplattler in einer Pfanne ein „Schmarrn“ zubereitet, den sich dann die Plattler schmecken ließen. Es gab selbst gemachte Kuchen und Schmalzgebäck und zu späterer Stunde kam man an der Bar zusammen. „Gmiadlich“ war’s und die Antersdorfer freuten sich über den guten Verlauf ihres Traditionsfestes.


           
         
Autorin: Christina Schmid



 




   
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